Heute übernehmen wir die Ausbruch Sendung vom 23.01. von Radio Dreyeckland
Folgende Themen erwarten euch:
Thomas Meyer-Falk zu “Wie und zu welchenKosten können Gefagene sich mit Lebensmitteln, Büchern, CDs, Kleidung, Radios, etc. versorgen und was hat die Firma Massak Logistik GmbH damit zu Tun”
Interview mit Companeras des Inhaftierten Aktivisten Emilio
Bericht zu der Demonstration “Für ein antifaschistisches Jahr 2022
Kurzgemeldet
Und hier der Link zur Sendung: https://rdl.de/beitrag/ausbruch-vom-23012022
Für die erste Sendung im Jahr 2022 haben wir eine breite Palette vorbereitet. Es gibt einen kleinen Rückblick auf das Ende des vergangenen Jahres und neuestes zu Knast und Repression aus diesem kurzen Jahr.
-Silvester vorm Knast-Grußworte von Jan
-Pushbacks in Polen/Belarus
-Andreas Krebs liegt im Sterben
Falls ihr das Interview mit Jutta Krebs hören möchtet, findet ihr es hier: https://akpradio.podspot.de/files/B.mp3
-Brief von der widerständigen Gefangenen Ella vom November
-Prozess gegen 4 Interantionalisten in Bern
-Grenzen Töten Demo 2022
-Folter, Entführung, Bedrohung in Russland und Tschetschenien
-Abschiebung von Österreich… Read more
Ein Beitrag von zum 25.November – internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen Lesben Inter Nonbinary Trans Agender und mehr mitgemeint. Der Fokus liegt auf der Geschichte des Tages sowie auf aktuelle Positionen revolutionärer Frauen*Gruppen mit Bezug zu Rojava.
Anschließend gibt es einen kurzen Beitrag zu Frauen und Queers im Knast im allgemeinen.
Ein Gefährte aus Innsbruck hat uns ein paar Infos zu der gefangenen Umweltaktivistin Ella zusammengetragen. Darauf folgt ein eingesprochener Brief von Ella.
Wir bleiben dann beim Thema Repression und kommen in die Schweiz.
Am 19. November wurde die Revolutionärin Andi wegen ihrer internationalistischen Solidarität in der Schweiz zu einer 14 monatigen Haftstrafe verurteilt. Alto hat uns zwei Stellungnahmen des Revolutionären Aufbaus eingesprochen.
Zum Abschluss hört ihr die Kurzmeldungen und einen Brief des Gefangenen Andreas Krebs der noch immer in Italien im Knast sitzt.
In der heutigen Sendung gibt es wieder einmal ein Potpourri an Repression aber auch widerständige Gegenwehr in unterschiedlichsten Formen. Außerdem hört ihr einen Brief, den wir aus dem Knast bekommen haben.
Jo & DY – Antifaschismus ist notwendig!
Am 13. Oktober 2021 wurde das Urteil im Prozess gegen Jo und Dy verkündet: 5 Jahre und 6 Monate, sowie 4 Jahre und 6 Monate – das ist das Ergebnis des sechsmonatigen Prozesses. Ein weiterer Beweis, dass deutsche Gerichte Klassenjustiz verüben und Faschist*innen schützen.
Wir solidarisieren uns mit den 2 verurteilten Antifaschisten sowie mit allen anderen von Repression betroffenen, die Militanz als ihr Mittel gewählt haben, rechten Kräften entgegenzutreten. Durchbrechen wir gemeinsam die Ohnmacht, die durch staatliche Repression entsteht. Beteiligt euch an den verschiedenen Solidaritätsaktionen, organisiert euch antifaschistisch und steht zusammen!
DIY: Briefe schreiben an Gefangen Die Einleitung zum Briefe in den Knast schreiben, gibt es hier.
Freiheit für Findus! Antifa heisst Zusammenstehen!
Findus, der Stuttgarter Antifaschist und Redskin hat uns ein paar Worte für die Radiosendung zukommen lassen. Wir danken ihm herzlich dafür.
Wenn ihr Findus schreiben wollt, dann bitte an: Rote Hilfe Stuttgart, Codewort: Findus, Böblinger Straße 105, 70199 Stuttgart, Deutschland.
Findus braucht auch weiterhin Geld für seinen Prozess und freut sich über Soli-Veranstaltungen oder Spenden. Rote Hilfe Stuttgart, Stichwort: Findus, IBAN: DE66 4306 0967 4007 2383 13, BIC: GENODEM1GLS
Blog: antifaheisstzusammenstehen.wordpress.com
Wenn ihr Fragen, Ideen & Anmerkungen habt, schreibt der Unterstützer*innengruppe eine Mail an antifaheisstzusammenstehen [äät] riseup.net
Briefe schreiben an Gefangene und Küche für Alle ab 18:30 Uhr im Cafe Lotta Hallerstraße 1, 6020 Innsbruck
Übertragung der Onlineveranstaltung: Weggesperrt – Warum Gefängnisse niemandem nützen. Vortrag und Diskussion mit Thomas Galli aus der Veranstaltungsreihe “Repression&Gefängnis” der AstA Uni Bonn
Unbestreitbar gibt es ein Bedürfnis der Gesellschaft nach Strafe: Wer gegen Gesetze verstößt, soll nicht ungeschoren davonkommen. Den Täter zur Verantwortung zu ziehen, ihn zur Reue anzuhalten, abzuschrecken, den Opfern Genugtuung zu verschaffen und die Gesellschaft vor Gefahren zu schützen – das sind die Hoffnungen, die sich an Gefängnisstrafen knüpfen. Aber aus seiner jahrzehntelangen Erfahrung weiß Thomas Galli: Selten wird auch nur eins dieser Ziele erreicht. Der ehemalige Gefängnisdirektor und Autor zeichnet ein differenziertes Bild des Strafvollzugs und zeigt Alternativen zu sinnlosen Haftstrafen auf.