#15 Genderbased Violence | Repression | Freiheit für Lina | Suffragetten | Gefangenenbrief(e)

Die heutige Sendung reiht sich ein in die seit dem 25. November (dem Tag gegen Gewalt an FLINT Personen) in die Reihe 16 Tage gegen Gewalt an Frauen, Lesben, Inter-, Non Binary und Transpersonen.

Dazu haben wir erst mal einen Beitrag aus Innsbruck zu Genderbased Violence.


Ebenfalls aus Innsbruck kommt heute wieder einmal ein Beitrag über die Geschichte der Repression gegen soziale Bewegungen. Auch wenn wir uns vorwiegend mit deutlich revolutionären und emanzipatorischen Bewegungen auseinandersetzen, wollen wir heute über die Repression gegen eine bürgerlich-feministische Strömung berichten, nämlich den Suffragetten. Es geht uns dabei nicht um die vermeidliche Errungenschaft einer Wahlbeteiligung anzuerkennen, sondern vielmehr über die Geschichte der staatlichen Repression gegen militante Gruppen zu berichten.


Dann haben wir einen Redebeitrag den wir am 22.Oktober beim Stadtspaziergang des Offenen Antifa Treffens in Wien aufgenommen haben. Er wurde am Denkmal für Markus Omofuma gehalten, dieser wurde 1999 während einer Abschiebung von den Cops ermordet.


Hier noch ein paar Links zu den Themen die wir in der heutigen Sendung angesprochen haben:

Freiheit für Lina

F*Streik Graz

Die Drei von der Parkbank

Dezentraler Aktionstag gegen Repression

Ein Gefangenenbrief

Aktion: Kekse in den Knast

Die Bedingungen der Covid-Pandemie führen zu Isolation und Einschränkungen des sozialen Lebens. In den Gefängnissen wird das Besuchsrecht teilweise ausgesetzt und die Bewegungsfreiheit der Gefangenen noch weiter beschnitten. Trotz der offensichtlichen Infektionsgefahr durch das zusammengepferchte Wegsperren hält der Staat an seinen repressiven Methoden fest.
Um dieser verschärften Isolation etwas entgegenzusetzen, rufen wir weiterhin dazu auf Briefkontakte zu Gefangenen aufzunehmen oder weiter zu pflegen.
Mit der Aktion „Kekse in den Knast“ laden wir euch ein, gerade in dieser Zeit, gezielt einer gefangenen Person zu schreiben. Meldet euch bis Ende November mit einer kurzen Mail und wir werden euch Anfang Dezember per Zufallsprinzip die Adresse eines*r Gefangenen zukommen lassen. Ihr bekommt eine kurze Einleitung mit der Idee vier Mal im Dezember etwas in den Knast zu schicken. Dabei sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt: schreibt eine Postkarte, verfasst ein Gedicht, macht Fotos oder schickt Kekse hinter die Mauern der Kerker.
Einsamkeit entsteht durch vergessen

Mailadresse: knastkeks(at)riseup.net

Common_Resistance IBK

#14 Gefangenenbrief | Hungerstreik gegen Administrativ Detention | Big Sibling Kollektiv

Bei unserer ersten Schreibwerkstatt haben wir einige Briefe an Gefangene geschickt. Wir haben auch schon ein paar Antworten bekommen. Und eine dieser Antworten möchten wir euch heute vorlesen. Und zwar von Spiros, der in Athen im Knast sitzt.

 


 

Dann haben wir einen Bericht über einen Gefangenen der sich über 100 Tage in einem israelischen Knast in Hungerstreik befand. Er saß in Administrative Detention, also in Präventivhaft. Eine Haftform die ohne Gerichtsprozess auskommt. Auch in Österreich wird über diese Haftform wieder diskutiert. Mehr zu dem Fall in Israel hört ihr in dem Beitrag von Radio Kompliza – deinem feministischen Knastradio von Radio LoRa aus Zürich.

 


 

Und dann haben wir noch einen Podcast vom Big Sibling Kollektiv aus Wien für euch ausgewählt.

Sie haben eine Podiumsdiskussion am Aktionstag gegen rassistische Polizeigewalt veranstaltet.

Den ersten Teil davon haben wir in die heutige Sendung eingebaut.